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Begonnen hat alles 1979, als wir feststellten, dass spazierengehen im Leipziger Auenwald gleich hinter unserem Haus, ziemlich langweilig sein kann. Der
Gedanke an einen Hund wurde immer stärker und unsere Tochter Andrea war begeistert von unsere Idee. Nur welche Rasse sollte es sein? Er sollte mittelgroß, unkupiert, temperamentvoll, ausbildungs- und
familienfreundlich sein. So kamen wir auf den Dalmatiner. Unser Traum ging im Oktober 1979 mit Afra vom Philosophensteig
in Erfüllung. Afra war ein geduldiger Dalmatiner, der alles gelassen hinnahm, denn als Anfänger haben wir nicht gleich alles richtig gemacht. Durch Gespräche mit Züchtern und unserem Hauptzuchtwart wurde der Gedanke zu züchten geweckt.
Am 28. August 1981 gründeten wir unsere Dalmatinerzuchstätte “vom Scheibenholz”. Vier Würfe zog unsere Afra groß. Von Anfang an wuchsen und wachsen unsere Welpen sehr behütet
auf, betreut durch die ganze Familie. Mit Afra haben wir auch erfolgreich an der Begleithundeprüfung teilgenommen. Leider mussten wir sie fast mit fast 14 Jahren, nach einem zweiten Schlaganfall,
einschläfern lassen.
Mit ihrer Tochter Dana vom Scheibenholz, 2-fache DDR-Siegerin, haben wir unsere Zucht mit viel Erfolg fortgesetzt. Viele ihrer Nachkommen wurden in der Zucht eingesetzt
und erhielten auf Ausstellungen höchste Bewertungen, so wurde z. B. Havanna vom Scheibenholz Österreichischer Jugendchampion. Nach 9 Würfen in unserer schönen Zuchtstätte in Leipzig, zogen wir im
Frühjahr 1994 mit “Sack und Pack” nach Großdeuben ins eigene Haus. Unsere Dalmi’s erhielten ein neues, größeres Hundehaus. Da wir jetzt mehr Platz hatten, konnte sich Andrea nun auch
den Traum vom eigenen Dalmatiner erfüllen. So kam im August 1994 Zeno von Waldhagen in unsere Hundemeute. Dana, ihre Tochter Holly vom Scheibenholz und Zeno wurden dicke Freunde.
Im
September 1994 brach für uns eine Welt zusammen, denn bei der Audiometrie wurde festgestellt, dass Holly nur auf einem Ohr hört und somit keine Welpen bekommen darf. War nun alles aus und vorbei?
Zum Glück nicht, denn durch die Hilfe von guten Freunden konnten wir die Zeit, bis wir wieder eine eigene Zuchthündin hatten, mit Miethündinnen überbrücken. So bekamen Damaris von Abasko, Inka, Jami und
Lysell vom Scheibenholz bei uns ihre Welpen. Durch das ruhige, anhängliche und ausgeglichene Wesen der Hündinnen, war die Aufzucht der Welpen kein Problem. Aus unserem L-Wurf haben wir Lana (Fine)
behalten. Leider haben sich Holly und Lana nicht mehr vertragen, so dass wir 1997 eine schwere Entscheidung fällen mussten. Schweren Herzens gaben wir Holly an eine ganz liebe Familie.
Aus unserem N-Wurf 1998 blieb Nannih
bei uns, so dass es nun in unserem Haus drei Hündinnen und einen Rüden gab. Leider hatten wir nicht lange Freude daran, denn 1999 starb Dana. Sie liegt im Wäldchen, hinter unserem Haus begraben und machmal stehen wir an dem Hügel und erzählen ihr von ihren erfolgreichen Enkelkindern.
Drei Jahre lang gab es nun 3 Dalmi’s in unserem Haus. Da Zeno
nun der “Opa” unserer Meute ist, wuchs bei Andrea und Christian der Gedanke, einen weiteren Rüden anzuschaffen. Nach etlichen Telefonaten und einem Besuch in Schweden, kam im Mai 2002
Jilloc’s Hell Driver (Pitu) zu uns. Er und Zeno wurden ein richtig gutes Team und selbst auf der Hochzeit von Andrea und Christian durften Sie nicht fehlen. Leider mussten wir Zeno
im April 2006 einschläfern lassen. Er war stets ein treuer Freund und lebensfroher Begleiter in allen Lebenslagen. Bis ins hohe Alter hinein, war er mit jugendlichem Elan auf vielen Ausstellungen dabei. Viele seiner 444 Nachkommen sind sehr erfolgreich geworden. Man kann wohl mit Stolz behaupten, er war in den letzten 10 Jahren einer der bekanntesten Rüden in Deutschland.
Da nun Fine und Nannih schon im Rentenalter sind, haben wir uns entschlossen Waikiki
zu behalten. So haben wir nun seit November 2006 wieder 3 Hündinnen und einen Rüden in unserem Haus.
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